KLAVIER

Klavier

Studien-

abschnitt

Stufe

Semester –

anzahl

Fächer

 

Wst

Sem.

SSt.

 

Vorstudium

Unterstufe

6

Hauptfach: Klavier

1

6

6

 

 

 

Allgemeine Musiklehre

1

2

2

 

 

 

Chorsingen

1

2

2

Übertrittsprüfung

Mittelstudium

Mittelstufe

8

Hauptfach: Klavier

1

8

8

 

 

 

Gehörbildung I

1

2

2

 

 

 

Chorsingen

1

2

2

 

 

 

Pflichtfach KLAVIER

1

2

2

Übertrittsprüfung

Hauptstudium

Oberstufe

8

Hauptfach: Klavier

1

8

8

 

 

 

Gehörbildung II + III

1

4

4

 

 

 

Satzlehre I - II

1

4

4

 

 

 

Einführung in die Moderne

1

2

2

 

 

 

Instrumentenkunde I + II

2

2

4

 

 

 

Formenlehre und Strukturanalyse

1

2

2

 

 

 

Musikgeschichte I - IV

1

4

4

 

 

 

Akustik

1

2

2

 

 

 

Chor I - III

2

6

12

 

 

 

Korrepetition im eigenen Hauptfach

1

2

2

      Musikpädagogik I - III
 
1
 
6
 
6
 
      Elementare Musikpädagogik
 
1
 
2
 
2
 

 

 

 

Kammermusik I - II

1

4

4

 

 

 

Orchester I und II

3

4

12

 

 

 

Kulturkunde für Nichtmaturanten

1

2

2

 

 

 

Lehrpraxis I – III Methodik, Didaktik

1

6

6

      Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens
 
1
 
2
 
2
 

 

 

 

Instrumentalbegleitung

1

4

4

 

 

 

3 Veranstaltungsbesuche je Jahrg.

 

 

 

 

 

 

2 öffentliche Auftritte je Jahrgang

 

 

 

Übertrittsprüfung

Diplomstudium

Ausbildungsstufe

4

Hauptfach: Klavier

1

4

4

 

 

 

Kammermusik III

1

2

2

 

 

 

Instrumentalbegleitung

1

4

4

 

 

 

Orchester III

3

2

6

 

 

 

3 Veranstaltungsbesuche je Jahrg

 

 

 

 

 

 

2 öffentliche  Auftritte je Jahrgang

 

 

 

Zertifizierte Abschlußprüfung

 

Aufnahmebedingungen des Vorstudiums:

Allgemeine Musikalität, sehr gutes Gehör und körperliche Eignung

Module der Unterstufe:

1.u.2. Semester:

Technische  Studienwerke und Studien: W. Langer: Ich spiele Klavier, Emonts: Erstes Klavierspiel,

F. Spigl: Musikalische Erziehung am Klavier – Heft 1, E.Chr. Scholz: Neue Etüdenvorstufe – Heft 1.

Alle Dur- und Molltonleitern über eine Oktave, Dreiklangszerlegungen, einfache Kadenz: I-IV-V-I – einhändig.

Vortragsstücke: E.Chr. Scholz: Aller Anfang ist nicht schwer, Schüngeler: Kinderalbum, B. Bartok: Die erste Zeit am Klavier (Microkosmos), Schostakowitsch: Sechs Kinderstücke, Takacs: Allerlei für kleine Finger,

Rier: Kleine Stücke, I. Strawinsky: Die fünf Finger, C. Franck: Der Puppe Klagelied, etc.

3.u.4. Semester:

Technische  Studienwerke und Polyphonie: F. Spigl: Musikalische Erziehung am Klavier – Heft 1, E.Chr. Scholz: Neue Etüdenvorstufe – Heft 2, Polyphone Klavierfibel – Heft 1, Frey: Zwölf polyphone stücke, Bachbüchlein.

Alle Dur- und Molltonleitern über zwei Oktaven, Dreiklangszerlegungen, Akkordumkehrungen.

Vortragsstücke und Sonatinen: Scholz-Gurtner: Sonatinenvorstufe I, E.Chr. Scholz: Die ersten Klassiker und Romantiker, Frey: Sonatinenvorstufe, Kabalewsky: Fünf leichte Stücke op. 51 und Vier kleine Stücke op. 14, B.Bartok: Jugend am Klavier – Heft 1 und 2, „Von Bartok bis Strawinsky“, Haas: Stücke für die Jugend – Heft 1, Takacs: Von fremden Ländern und Menschen, Chatchaturian: Kinderalbum, W.A.Mozart: Drei kleine Walzer, etc.

5.u.6. Semester:

Technische  Studienwerke und Polyphonie: E.Chr. Scholz: Neue Etüdenvorstufe – Heft 3, Heller: 24 Etüden für die Jugend op. 125 und 25 Etüden op. 47,  Frey: Bachbüchlein,  E.Chr. Scholz: Polyphone Klavierfibel – Heft 2, Händel: 12 kleine Stücke.

Alle Dur- und Molltonleitern über drei Oktaven, Dreiklangszerlegungen.

Vortragsstücke und Sonatinen: Scholz-Gurtner: Die Sonatine Heft I und ev. Heft II, R. Schumann: Jugendalbum, Schostakowitsch: Puppentänze, C. Debussy: Der kleine Neger, E.Chr. Scholz: Struwelpeter, 

Chatchaturian: Kinderalbum (Forts.), Hindemith. Wir bauen eine Stadt, F. Schubert: Eccossaises, etc.

Übertrittsprüfung:

Zwei Etüpden von Heller aus „24 Etüden op. 125“

Eine Sonatine aus Scholz-Gurtner: Die Sonatine Heft 2

Ein Vortragsstück wie R. Schumann: Jugendalbum

Module der Mittelstufe:

7.u.8. Semester:

Technische  Studienwerke und Polyphonie: Heller: 24 Etüden op. 47, Bertini: Etüden op. 29, J.S.Bach: 12 und 6 kleine Präludien, Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach.

Alle Dur- und Molltonleitern über drei Oktaven, zweihändig, Dreiklangszerlegungen.

Vortragsstücke und Sonatinen von Dussek, Kuhlau und Haydn,  B. Bàrtok: Microkosmos, W. A. Mozart: Leichte Variationen, E. Grieg: Lyrische Stücke, F. Schubert: Scherzo in B-Dur, Kabalewsky: Stücke für die Jugend,

E.Chr. Scholz: Klassiker und Romantiker – Heft 3

9.u.10. Semester:

Technische  Studienwerke und Polyphonie von Herz, Schmitt. C. Cerny: Schule der Geläufigkeit, J.S.Bach: 12 und 6 kleine Präludien (Forts.), Fughetten, zweistimmige Inventionen.

Alle Dur- und Molltonleitern über drei Oktaven, zweihändig in Terzen, Dezimen und Sexten, Drei-  und  Vierklangs-zerlegungen.

Vortragsstücke und Sonaten von W.A.Mozart, J. Haydn, Scarlatti, L.v. Beethoven op. 49/1 und 2, Chatchaturian: Sonatine, B. Bàrtok: Rumänische Volkstänze, W.A. Mozart: Fantasie in d-moll,  Ibert: Der kleine weiße Esel.

11.u.12. Semester:

Technische  Studienwerke und Polyphonie von Herz, Schmitt. C. Cerny: Schule der Geläufigkeit, J.S.Bach: dreistimmige Inventionen, Französische Suiten, E.Chr. Scholz: Polyphone Klavierfibel – Heft 3,

Alle Dur- und Molltonleitern über vier Oktaven, zweihändig in Terzen, Dezimen und Sexten, Drei-  und  Vierklangs-zerlegungen.

Vortragsstücke und Sonaten von W.A.Mozart, J. Haydn, Scarlatti, B. Bàrtok,  L.v. Beethoven: op. 79,

F. Mendelssohn-Bartholdy: Lieder ohne Worte, F. Schubert: Moments musicaux, F. Chopin: Walzer, Nocturnes, L.v. Beethoven: Variationen über ein schweizer Lied, B. Bàrtok: Variationen.

13.u.14. Semester:

Technische  Studienwerke und Polyphonie: Cramer-Bülow: 60 Etüden, Pischna: 60 tägliche Studien, J.S.Bach: Französische Suiten, dreistimmige Inventionen, „Wohltemperiertes Klavier“ Band I und II (Auswahl).

Alle Dur- und Molltonleitern über vier Oktaven, zweihändig in Terzen, Dezimen und Sexten, chromatische Skala, Drei-  und  Vierklangszerlegungen.

Vortragsstücke und Sonaten von W.A.Mozart, J. Haydn, Scarlatti, B. Bàrtok,  F. Mendelssohn-Bartholdy: Lieder ohne Worte, F. Chopin: Mazurken, Walzer, Nocturnes, M. Reger: Sonatine in D-Dur, F. Schubert: Impromptu op. 90 in As-Dur, und 142 in As-Dur, C. Debussy: Zwei Arabesques, L.v. Beethoven: Rondo in G-Dur op. 51, Sonaten: op. 2/1, op. 10/1, op. 10/2, op. 14/1, op. 14/2, F. Chopin: Polonaisen (Auswahl), Ballade op. 38, Etüden op. 10 und 25 (Auswahl).

Übertrittsprüfung:

Tonleitern über vier Oktaven, zweihändig in Terzen, Dezimen und Sexten, Drei-  und  Vierklangszerlegungen.

Zwei Etüden wie z.B.: Cramer-Bülow: 60 Etüden und C. Cerny: Schule der Geläufigkeit

Eine dreistimmige Invention von J.S. Bach

Eine Sonate im Schwierigkeitsgrad von L. v. Beethoven op. 10/1, 14/2.....

Ein Werk im Schwierigkeitsgrad von F. Schubert: Impromptu op. 90 in As-Dur, und 142 in As-Dur

Abgeschlossene Allgemeine Musiklehre und Gehörbildung I

Module der Oberstufe:

1.bis 8. Semester:

GRUPPE I:

J.S.Bach: Wohltemperiertes Klavier Bd. I und II (Auswahl) Französische Suiten (Auswahl),  Partiten (z.B. Nr. 1

und 2). Italienisches Konzert, Toccaten (z.B. e-moll), G.F.Händel: Suiten (Auswahl)  6 große Fugen, D.Scarlatti: Sonaten (Auswahl), G.Frescobaldi: Toccaten, Fantasien, Ricercari (Auswahl), F.Couperin: Auswahl aus „Pieces de Clavecin“, H.Purcell: Suiten, Toccaten

GRUPPE II:

J.Haydn: Sonaten (Auswahl), Variationswerke (z.B. f-moll), W.A.Mozart: Sonaten (Auswahl aus den Mannheimer und Pariser Sonaten,  z.B. KV330 – 333, Variationswerke (z.B. KV265), Rondo in a-moll, L.v.Beethoven: Sonaten (z.B. op.2/3, op.10/3, op.13, op.27/1-3, op.31/2), Variationswerke (z.B. 32 Variationen c-moll WoO80), Bagatellen (Auswahl).

GRUPPE III:

F.Schubert: Sonaten (z.B. D568, D784, D845),  Impromtus D899 und D935, Auswahl aus div. Klavierstücken und Tänze, R.Schumann: Abegg-Variationen op.1, Papillons op.2, Phantasiestücke op.12, Humoreske op.20, Novelletten op.21, Sonate op.22, Faschingsschwank aus Wien op.26, F.Mendelssohn-Bartholdy: Sonaten (op.6, op.105, op.106), Variationswerke (z.B. „Variations serieuses“ op.54),  „Lieder ohne Worte“ (Auswahl), Rondo capriccioso op.14, J.Brahms: Variationswerke (z.B. op.9 und op.24),  4 Balladen op.10, 2 Rhapsodien op.79,

 7 Fantasien op.116, 6 Klavierstücke op.118,  4 Klavierstücke op.119, F.Liszt: 6 Etudes d’apres Paganini (Auswahl),  Konzertetüden (z.B. „Gnomenreigen“, „Waldesrauschen“),  „Annees de pelerinage“ (Auswahl),

„Harmonies poetiques et religieuses“ (Auswahl), Ungarische Rhapsodien (Auswahl), F.Chopin: Balladen op.23, op.38, op.47, Impromtus (z.B. „Fantaisie-Impromtu“ op.66), Polonaisen (z.B. op.44), Nocturnes (Auswahl),

Walzer (Auswahl), Etüden op.10 und op.25 (Auswahl), E.Grieg: Sonate op.7, div. Klavierstücke (Auswahl).

GRUPPE IV:

S.Rachmaninow: Preludes (Auswahl aus op.3 und op.23), A.Skrjabin: Preludes (Auswahl aus op.11), Etüden (Auswahl aus op.2, op.8 und op.42), div. Klavierstücke (z.B. „Poeme vers la flamme“), S.Prokofjew: Sonaten (z.B. op.1),  Sarkasmen op.17 (Auswahl), Visions fugitives op.22 (Auswahl), D.Schostakowitsch: 24 Präludien und Fugen op.87 (Auswahl), Sonate op.12, C.Debussy: Preludes Bd. I und II (Auswahl), Suite bergamasque, Pour le piano, M.Ravel: Jeux d’eau, Sonatine fis-moll, Le tombeau de Couperin, E.Satie: Gymnopedies, Gnossiennes,

div. andere Klavierstücke (Auswahl), B.Bartok: Allegro barbaro, Suite op.14, A.Schönberg: 3 Klavierstücke op.11,  6 kleine Klavierstücke op.19, G.Gershwin: 3 Preludes, weitere Auswahl an Klavierwerken des 20.Jahrhunderts.

GRUPPE V:

Auswahl an Klavierkonzerten: z.B. W.A.Mozart KV466 und KV488,  L.v.Beethoven op.15, op.19 und op.37,

E.Grieg op.16, F.Mendelssohn-Bartholdy op.25 und op.40, F.Chopin op.11 und op.21,

GRUPPE VI:

technische Übungen (div.Tonleitern, Zerlegungen, Fingerübungen etc.) und Etüdensammlungen

(zusätzlich zu den in den anderen Gruppen angeführten Etüden ) von Hanon, Pischna, Cramer, Herz, Taussig, Cortot, Thalberg, Czerny etc.

Module der Ausbildungsstufe:

9.bis 12. Semester:

GRUPPE I:

J.S.Bach: Wohltemperiertes Klavier Bd. I und II (Auswahl), Partiten (z.B. Nr.6 e-moll), Chromatische Fantasie und Fuge, Goldberg – Variationen, Französische Ouvertüre, D.Scarlatti: Sonaten (Auswahl),

GRUPPE II:

J.Haydn: Sonaten (Auswahl 3.Bd.),  W.A.Mozart: Sonaten (z.B. KV 310, Auswahl aus den Wiener Sonaten KV457, KV533, KV570, KV576), Fantasie KV475, L.v.Beethoven: Sonaten (z.B. op.53, op.57, op.81a, op.101, op.106, op.109 – 111), Variationswerke (z.B. „Eroica“- Variationen op.35,   „Diabelli“- Variationen op.120)

GRUPPE III:

F.Schubert: Sonaten (z.B. D850, D958 – 960), „Wandererfantasie“ D760, R.Schumann: Carnaval op.9, Sonaten op.11 und op.14, Symphonische Etüden op.13, Kreisleriana op.16, Phantasie op.17, J.Brahms: Sonaten op.1, op.2 und op.5, Variationen über ein Thema von Paganini op.35 (Heft 1 und 2), F.Liszt: 12 Etudes d’execution transcendante (Auswahl), Sonate h-moll, Opernfantasien und –paraphrasen (z.B. Don Giovanni, Rigoletto, etc.),

F.Chopin: Ballade op.52,  24 Preludes op.28 4 Scherzi (z.B. op.20, op.31), Polonaisen (z.B. op.53)Sonaten op. 4, op.35 und op.58, Etüden op.10 und op.25 (Auswahl), M.Balakirew: Islamej, Orientalische Fantasie, M.Mussorgski: Bilder einer Austellung,

GRUPPE IV:

S.Rachmaninow: Sonaten op.28 und op.36, Etudes-tableaux op.33 und op.39 (Auswahl), Preludes (Auswahl),

Corelli – Variationen op.42, A.Skrjabin: Sonaten (z.B: op.6, op.19, op.23, op.30, op.53), Etüden op.8, op.42, op.56 und op.65 (jeweils Auswahl), S.Prokofjew: Sonaten (z.B. op.28, op.83), C.Debussy: Preludes (Auswahl), Estampes, 12 Etudes, M.Ravel: Miroirs, Gaspard de la nuit,  A.Berg: Sonate op.1, B.Bartok: Tanzsuite (1925),

Sonate (1926), weiters Werke folgender Komponisten: I.Albeniz, A.Ginastera, D.Schostakowitsch,I.Strawinsky, S.Barber, A.Copland, A.Schönberg, A.Webern, E.Krenek, G.Ligeti, L.Janacek, K.Szymanowski, P.Boulez, J.Cage, G.Crumb

GRUPPE V:

Auswahl an Klavierkonzerten: z.B. Beethoven op.58 und op.73, F.Chopin op.11 und op.21, R.Schumann op.54,

F.Liszt Nr.1 Es-Dur und Nr.2 A-Dur, J.Brahms op.15 und op.83, P.I.Tschaikowski op.23.

GRUPPE VI:

siehe Gruppe VI - I.Studienabschnitt

Aus den jeweiligen Gruppen ist eine individuell auf die einzelnen Studenten abgestimmte Werkauswahl zu treffen. Auswahl und Reihung innerhalb des Studienabschnitts erfolgen nach Beurteilung des Lehrers/ der Lehrerin.

Die angeführten Werke können selbverständlich nur einen Ausschnitt des gesamten Klavierrepertoires darstellen und sollen den Studenten Literaturkenntnis auf breiter Basis vermitteln, wobei die Förderung zeitgenössischer Klaviermusik besonders wünschenswert wäre.

PRÜFUNGSORDNUNG  DER  STUDIENRICHTUNG  KLAVIER

Zertifiziertes Studium  Klavier:

Aufnahme- bzw. Übertrittsprüfung in das Hauptstudium (I. Abschnitt)

Theoriekenntnisse: Abgeschlossene Allgemeiner Musiklehre und Gehörbildung I

Praktische Prüfung: Ein Werk aus jeder der folgenden Gruppen ist vorzubereiten:

J.S.Bach: eine 3-stimmige Invention  oder ein Präludium und Fuge aus dem Wohltemperierten

Klavier  oder ein anderes größeres Werk

eine klassische Sonate oder Variationswerk (J.Haydn, W.A.Mozart, L.v.Beethoven

eine Etüde im Schwierigkeitsgrad von F.Chopin op.10 bzw. op.25

ein repräsentatives Werk der Romantik

ein Werk des 20.Jahrhunderts

Abschlussprüfung des I.Abschnitts bzw. Übertrittsprüfung in das zertifizierte Studium:

Das Programm muß Werke aus jeder der folgenden Gruppen umfassen:

J.S.Bach: ein Präludium und Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier oder ein anderes größeres Werk (z.B. eine Partita, Italienisches Konzert, etc.)

eine Sonate oder ein Variationswerk von J.Haydn oder W.A.Mozart

eine Sonate von L.v.Beethoven (ausgenommen op.49 und op.79)

eine Etüde von F.Chopin op.10 oder op.25 oder eine vergleichbar schwierige Etüde von F.Liszt, A.Skrjabin, S.Rachmaninow etc.

ein repräsentatives Werk der Romantik (z.B. R.Schumann Sonate op.22, J.Brahms  Fantasien op.116 oder F.Mendelssohn-Bartholdy „Variations serieuses“)

2 Werke aus dem 20.Jahrhundert, davon eines von C.Debussy oder M.Ravel

ein Klavierkonzert (z.B. E.Grieg op.16 oder L.v.Beethoven op.15)

Die Prüfung gliedert sich wie folgt:

Der Kandidat/die Kandidatin wählt das erste zu spielende Stück, danach bestimmt der Prüfungssenat die weitere Auswahl;

Die Gesamtspieldauer soll ungefähr 40min. betragen,

Werke aus mindestens 4 Gruppen sind zu prüfen; es liegt im Ermessen der Kommission, einzelne Sätze bzw. Stücke gegebenenfalls abzubrechen;  alle Werke sind auswendig vorzutragen

Zertifizierte Abschlußprüfung (Abschlußprüfung des II. Abschnitts)

Das Programm muß Werke aus jeder der folgenden Gruppen umfassen:

J.S.Bach: ein Präludium und Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier oder ein anderes größeres Werk (z.B. Partita Nr.6 oder Französische Ouvertüre)

b.)  2 Werke der Wr.Klassik, davon mindestens eine Sonate von L.v.Beethoven (im Schwierigkeitsgrad von z.B. op.53, op.57, op.106 bzw. op.109-111)

2 Etüden, davon mindestens eine von F.Chopin aus op.10 bzw. op.25 (ausgenommen op.10/6 und op.25/7)

2 repräsentative Werke der Romantik (z.B. R.Schumann Sonate op.11 oder Symphonische Etüden op.13, F.Chopin Ballade op.52)

2 Werke aus dem 20.Jahrhundert, davon eines von C.Debussy oder M.Ravel

ein Klavierkonzert (z.B. L.v.Beethoven op.73 oder R.Schumann op.54)

ein repräsentatives Werk der Klavierkammermusikliteratur (z.B. F.Mendelssohn-Bartholdy Klaviertrio op.49, J.Brahms Sonate f. Klavier und Violine op.108)

 

Die zertifizierte Abschlußprüfung besteht aus einem internen und einem öffentlichen Teil, für den internen Teil gilt dieselbe Prüfungsregelung wie für die Abschlußprüfung des I.Abschnitts; die Programmauswahl für die beiden Prüfungsteile legt der Hauptfachlehrer fest, das Klavierkonzert muß dabei im internen Teil gespielt werden, im öffentlichen Teil muß mindestens ein Werk der Wr.Klassik enthalten sein (die jeweilige Programmaufteilung ist dem Prüfungssenat zeitgerecht vorzulegen)

 

Allgemeine Richtlinien:

Das jeweilige Prüfungsprogramm muß fristgerecht eingereicht werden;

Die Beurteilung der Prüfungsprogramme erfolgt durch einen Prüfungssenat aus mindestens drei Hauptfachlehrern der Abt. Tasteninstrumente (wird durch den Abt.Lt. einberufen);

Bei einem Übertritt ins Diplomstudium nach Absolvierung der Lehrbefähigungsprüfung IGP Hauptfach Klavier ist zusätzlich ein 2.Werk der Wr.Klassik (Abschlußprüfung 1.Abschnitt Punkt b.) bzw. c.)   und ein Klavierkonzert kommissionell vorzuspielen

 

PFLICHTFACH KLAVIER

 

Alle Studierenden des Konservatoriums (Klassik und Jazz), die im Hauptfach Stimmbildung (Gesang) oder ein Instrument belegt haben, müssen das Fach Klavier als P f l i c h t f a c h nach folgenden Richtlinien absolvieren

Aufnahmsprüfung – entfällt.

Module: Die Module umfassen die 3 Jahrgänge der Unterstufe und die ersten beiden Jahrgänge de Mittelstufe des Hauptfaches Klavier.

Abschlussprüfung  Pflichtfach  Klavier

Ein Werk aus jeder der folgenden Gruppen ist vorzubereiten:

J.S.Bach: ein Werk aus 6 und 12 kleine Präludien und Fughetten

eine Sonate von J.Haydn, W.A.Mozart oder L.v.Beethoven (z.B. L.v.Beethoven op.49) oder eine vergleichbar schwierige Sonatine

eine Etüde (z.B. Czerny Schule der Geläufigkeit)

ein Werk freier Wahl aus den Bereichen Romantik oder 20.Jahrhundert

ein Werk aus der Hauptfachliteratur, dabei muß der Kandidat/die Kandidatin korrepetieren

Dauer: ungefähr 15min., Werke aus mindestens 3 Gruppen werden geprüft, das Korrepetitionswerk

muß in jedem Fall gespielt werden.